Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 026 - 09.06.2009

DGB vergibt Preis für sozialkritischen Film.

Fünf Filme beim 20. Internationalen Filmfest Emden-Norderney nominiert

Bereits zum zwölften Mal vergibt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in diesem Jahr seinen DGB-Filmpreis. Dieser Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme wird im Rahmen des 20. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney verliehen, das vom 10. bis 17. Juni stattfindet. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro fördert der DGB Regisseurinnen und Regisseure, die sich intelligent, einfallsreich und unterhaltsam aktuellen gesellschaftlichen Themen widmen.

Im Wettbewerb um den DGB-Filmpreis stehen in diesem Jahr fünf Filme.

  • Das andere Ich. Österreich 2008. Regie Mukadder Püskürt. Ein Dokumentarfilm über türkische Frauen zwischen zwei Welten.
  • Deutschland nervt. Deutschland 2009. Regie Hans-Erich Viet. Ein dokumentarisches Roadmovie über die Befindlichkeiten der Nation.
  • Gigante. RA/D/RDU/Nl 2009. Regie: Adrián Biniez. Der Überraschungserfolg des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbs erzählt von Liebe, aber auch von modernen Arbeitsbedingungen.
  • Halbschwarz geht nicht. Deutschland 2009. Regie: Britta Wandaogo. Deutsche Erstaufführung. Ein Dokumentarfilm über eine Kenianerin zwischen Heimat und Fremde.
  • London River. UK/F/Algerien 2009. Regie Rachid Bouchareb. Ein Spielfilm über große Themen: Terrorismus, Religion, soziale Unterschiede und Rassismus. Aber ohne pädagogischen Zeigefinger.

Neben den Vorführungen in den Kinos stellt Michael Kleinschmidt vom Kölner Institut für Kino und Filmkultur die fünf Filme im DGB-Filmgespräch vor. Es findet statt am Freitag, den 12. Juni 2009, von 15 Uhr bis 17 Uhr im Rummel im Rathaus am Delft, Emden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. TeilnehmerInnen erhalten eine Freikarte für eine Kinovorführung eines für den DGB-Preis nominierten Filmes.

Das Publikum entscheidet per Stimmkarte, wer die Auszeichnung des DGB erhalten soll. Den Preis überreichen wird in diesem Jahr Markus Paschke, Vorsitzender der DGB-Region Ostfriesland/Nördliches Emsland im Rahmen der Filmfest-Gala im Neuen Theater in Emden am Sonntag, den 14. Juni ab 19.30 Uhr.

Am DGB-Filmpreis beteiligen sich Arbeit und Leben Niedersachsen e.V., der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen - Sachsen-Anhalt, die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten, die Gewerkschaft transnet, die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, die IG Bergbau Chemie Energie (BCE) Bezirk Nord sowie ver.di Niedersachsen/Bremen. Als Sponsor unterstützen das Internationale Filmfest die DGB-Region Ostfriesland/Nördliches Emsland, die GEW Weser-Ems, IG Metall Leer und Emden sowie ver.di Ostfriesland.

Weitere Informationen zum Festival, zum Programm und zu den nominierten Filmen finden Sie unter www.filmfest-emden.de; www.niedersachsen.dgb.de.


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