Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 033 - 02.10.2018

DGB kritisiert Ryanairs Rachefeldzug gegen die Beschäftigten in Bremen

Die Schließung des Ryanair-Standortes in Bremen wird vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) scharf kritisiert. Gestern hatte die irische Fluggesellschaft in einem Schreiben angekündigt, die Bremer Station, an der rund 90 Beschäftigte arbeiten, zu schließen. Als Begründung führte das Unternehmen die jüngsten Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten ins Feld.

Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, erklärte: „Die Führung von Ryanair befindet sich auf einer sozialpolitischen Geisterfahrt und will Rache an den Beschäftigten nehmen, die ihre berechtigten Forderungen durch das legale Mittel des Streiks erkämpfen möchten. Dieses Verhalten ist schäbig.“

Wer Beschäftigte einschüchtert und Grundrechte in Frage stellt, hat offensichtlich jede Hemmungen verloren. Anstatt Ängste zu schüren und Existenzen aufs Spiel zu setzen, muss Ryanair die Standortschließung unverzüglich zurücknehmen. „Wir erwarten jetzt vom Unternehmen, dass es mit ver.di einen Tarifvertrag für anständige Löhne und Arbeitsbedingungen vereinbart und Betriebsräte zulässt.“


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