Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 043 - 14.11.2011

Gorleben soll leben!

Aufruf von DGB-Ehrenamtlichen zur Castor-Demo

120 Aktive aus den Orts-, Kreis-, und Stadtverbänden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt haben auf ihrer Jahrestagung am vergangenen Wochenende in Walsrode unter dem Motto „Demokratie beleben“ unter anderem über den anstehenden Castor-Transport nach Gorleben diskutiert.

Dazu erklären sie Folgendes:

„Gorleben ist als nuklearer Endlagerstandort sowohl geologisch ungeeignet, als auch politisch verbrannt. Weitere Transporte von hochradiaktivem Atommüll ins Wendland sind daher unsinnig und dienen offensichtlich dazu, Gorleben als Endlagerstandort durchzusetzen.

Wir fordern daher

  • die Absage des geplanten Castor-Transportes,
  • eine ergebnisoffene Endlagersuche unter Ausschluss des Standortes Gorleben,
  • eine konsequente Energiewende, die auf Regenerative Energien setzt und die nicht zu Lasten der Beschäftigten in der Energiewirtschaft geht. Wir fordern die Sicherung und Schaffung von „Guter Arbeit“ in allen Bereichen dieser Branche.
     

Wir rufen daher gemeinsam mit den Menschen im Wendland, die seit Jahrzehnten Widerstand gegen die falsche Entsorgungspolitik der politisch Verantwortlichen leisten, dazu auf, am 26. November 2011 in Dannenberg friedlich, aber machtvoll gegen den anstehenden Castor-Transport zu demonstrieren.“

TeilnehmerInnen der Binnenstrukturkonferenz 2011

DGB/Karsten Meier


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