Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 044 - 22.11.2011

Gorleben soll leben - Stopp Castor!

DGB unterstützt Anti-Atom-Proteste im Wendland

Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen und Verbänden ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu friedlichen, aber machtvollen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben auf. Mit einem Redebeitrag wird sich der Vorsitzende des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, Hartmut Tölle, an der Kundgebung in Dannenberg am 26. November beteiligen.

Hartmut Tölle sagte: "Fukushima hat gezeigt: Die Risiken der Atomenergie sind nicht beherrschbar. Und Gorleben zeigt: Die Endlagerfrage ist noch immer ungelöst." Weitere Transporte von hoch radioaktivem Atommüll ins Wendland seien unsinnig und hochgefährlich, denn Gorleben sei als Endlager weder geeignet noch durchsetzbar. Die bundesweite Suche nach einem Endlagerstandort müsse transparent und ergebnisoffen durchgeführt werden, so Tölle.

Auch dürfe die Energiewende nicht dazu führen, dass Beschäftigte und Kunden die Leidtragenden sind, forderte der Gewerkschafter. Unternehmen und Politik seien aufgefordert, tragfähige Konzepte für den umwelt- und sozialverträglichen Umbau der Energiewirtschaft zu entwickeln.


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