Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 021 - 29.08.2017
DGB fordert höhere Tarifbindung, weniger prekäre Beschäftigung und eine bessere Rentenpolitik

Armut steigt in Niedersachsen

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die Armut in Niedersachen auf einen Höchststand gestiegen: Inzwischen haben 16,7 Prozent aller EinwohnerInnen und Einwohner ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle. Dies ist der höchste Stand seit Einführung der entsprechenden Statistik im Jahr 2005. Damals lag die Quote noch bei 15,5 Prozent, im Vorjahr waren es 16,5 Prozent. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für Erwerbslose (55,9 Prozent) und  für Alleinerziehende (46,4 Prozent). Am stärksten zugenommen hat die Armut in den letzten zehn Jahren bei den Rentnerinnen und Rentnern. Diese sind inzwischen überdurchschnittlich oft von Armut betroffen (16,8 Prozent).


Hartmut Tölle, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Niedersachsen, erklärt hierzu: „Die soziale Lage in Niedersachen verschlechtert sich, weil sich Niedriglöhne sowie unsichere Jobs ausbreiten und die Renten sinken. Wir brauchen bundesweit eine andere Politik , die diesen verheerenden Entwicklungen entgegenwirkt. Nötig ist vor allem eine höhere Tarifbindung, eine Regulierung von prekärer Beschäftigung und die Stärkung der gesetzlichen Rente.“

 

 


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