Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 023 - 11.06.2018

DGB-Filmpreis geht an Hans-Erich Viet für „Der letzte Jolly Boy“

Der deutsche Regisseur Hans-Erich Viet erhält den diesjährigen Filmpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für seine Dokumentation „Der letzte Jolly Boy“.  Im Rahmen des 29. Internationalen Filmfestes Emden –Norderney gab das Publikum dem Film die höchste Wertung im DGB-Wettbewerb für sozial engagierte Filme.

Viet porträtiert in seinem Dokumentarfilm den 97-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum. Er reist mit ihm in dessen biografische Vergangenheit und begleitet ihn bei seiner Aussage als Zeuge bei einem der letzten Auschwitzprozesse in Deutschland. Jolly Boy wurde in Emden uraufgeführt.

Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, überreichte dem Regisseur die Auszeichnung am Sonntag, den 10. Juni im Rahmen der Preisverleihungsgala im Neuen Theater in Emden. Mehrdad Payandeh sagt: „Das Thema des Films geht unter die Haut. Es ist eine Ehre, dass wir diesen Film mit unserem Preis auszeichnen können. Wir hoffen, dass er viele Menschen erreicht und seine Wirkung erzielt.“

Der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt vergibt den mit 7.000 Euro dotierten Publikumspreis zum 21. Mal. Der DGB fördert damit gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Viet erhält den DGB-Filmpreis damit zum zweiten Mal. Bereits 2009 hatte seine Dokumentation „Deutschland nervt“ die Auszeichnung erhalten.

Mehr Informationen zum DGB-Filmpreis gibt es unter http://niedersachsen.dgb.de/-/wmB.

Mehr über den Gewinnerfilm finden Sie unter http://www.filmfest-emden.de/programm/filme-a-z/der-letzte-jolly-boy/.

Mehrdad Payandeh und Hans-Erich Viet

DGB-Bezirksvorsitzender Dr. Mehrdad Payandeh und Preisträger Hans-Erich Viet 29. Internationales Filmfest Emden-Norderney


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

DGB fördert sozialkritische Filme

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