Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 007 - 06.03.2014
Heute für morgen Zeichen setzen

Viele DGB-Veranstaltungen rund um den 8. März

Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Niedersachsen effektive Maßnahmen für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen. Noch immer betrage der Lohnabstand zwischen Frauen und Männern im Schnitt 23 Prozent, kritisierte der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle: „Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und steigender Erwerbsbeteiligung sind viele Frauen von guten Arbeitsbedingungen und gerechter Entlohnung weit entfernt.“ Viele Frauen müssten auf Teilzeit- oder Minijobs ausweichen, wenn sie Familie und Beruf vereinbaren wollten. Oft sei der Lohn nicht Existenz sichernd und reiche nicht für eine armutsfeste Rente.


Der Aufruf des DGB zum Internationalen Frauentag hat in diesem Jahr einen europäischen Fokus. Die Gewerkschaften wollen die Gleichstellung von Frauen und Männern durch verbindliche und wirksame europäische Regelungen vorantreiben: Bei der Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, bei der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, durch mehr Frauen in Führungspositionen oder auch durch ein bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gleichzeitig spricht sich der DGB für eine andere Europapolitik aus. Die europäische Sparpolitik gehe besonders zu Lasten der Frauen. Sie mindere ihre Chancen am Arbeitsmarkt, kappe öffentliche Dienstleistungen wie Kinderbetreuung und kürze insbesondere Bildungs- und Sozialausgaben. Frauen würden dadurch in längst überwunden geglaubte überholte Rollenbilder gedrängt.

Den DGB-Aufruf zum Internationalen Frauentag und eine Übersicht über die DGB-Veranstaltungen in Niedersachsen finden Sie unter http://niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de/-/zFx.


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