Deutscher Gewerkschaftsbund

01.05.2011

Rede zum Tag der Arbeit 1. Mai 2011

„DAS IST DAS MINDESTE! FAIRE LÖHNE, GUTE ARBEIT, SOZIALE SICHERHEIT.“

Die Gewerkschaften begrüßten die Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa, betonte Hartmut Tölle, da sie ein Grundpfeiler des europäischen Gedankens sei. Wichtig sei aber, dass sie gerecht und sozial gestaltet wird.

Er forderte deshalb einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8 Euro 50 pro Stunde sowie die Einführung von Equal Pay in der Leiharbeit, das heißt gleiche Entlohnung von Leiharbeitern und Stammbelegschaft. Zudem müssten alle Branchen in das Entsendegesetz aufgenommen werden. Außerdem sollten Betriebs- und Personalräte uneingeschränkte Mitbestimmungsrechte bei entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhalten. Und nicht zuletzt müssten bessere und flächendeckende Kontrollen von Entsendeunternehmen sowie die deutliche Aufstockung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit stattfinden.

Die Rede von Hartmut Tölle finden Sie hier:


Nach oben

Zuletzt besuchte Seiten

Themenverwandte Beiträge

Artikel
FÜR GUTE ARBEIT!
Nur sozialversicherte, unbefristete, tariflich bezahlte Arbeitsplätze sorgen dafür, dass Menschen gut ihre Existenz sichern können. Dafür sind Tarifverträge unverzichtbare Instrumente. Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs und niedrige Löhne bieten keine Perspektive.Was sie von der nächsten Landesregierung deshalb erwarten, sagen Thorsten Gröger und Elke Behmer-Geisler (beide IG Metall). weiterlesen …
Pressemeldung
Niedersächsische Stundenlöhne hinken Bundesschnitt hinterher
Laut Landesamt für Statistik liegen die Stundenlöhne in Niedersachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Ursachen dafür: atypische Beschäftigung, Niedriglöhne und zu wenig Tarifbindung. Der DGB fordert Arbeitgeber auf, sich wieder an Tarifverträge zu halten. Der Bundesgesetzgeber muss atypische Beschäftigung und Niedriglöhne eindämmen. In Niedersachsen muss das Tariftreue- und Vergabegesetz verbessert werden. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB begrüßt Gesetzentwurf für neuen Feiertag
Der 31. Oktober soll neuer gesetzlicher Feiertag in Niedersachsen werden. Der DGB stimmt diesem Vorschlag der Landesregierung ausdrücklich zu. Die Menschen haben sich diesen zusätzlichen freien Tag verdient. Damit geht eine Forderung des DGB in Erfüllung. Der neue Feiertag muss wie im Koalitionsvertrag versprochen noch in diesem Jahr kommen. Zur Pressemeldung