Deutscher Gewerkschaftsbund

09.09.2011

Zusammen gegen soziale Kälte. Gerechte Politik für alle Generationen!

Alt und Jung

dragon30/photocase.com

Wir GewerkschafterInnen setzen uns für eine solidarische und sozial gerechte Gesellschaft ein. Anlässlich des Internationalen Tags der älteren Generation ruft der Arbeitskreis SeniorInnen des Deutschen Gewerkschaftsbundes deshalb auf zu einer Demonstration mit Kundgebung am Freitag, den 30. September 2011 in Hannover.

DER AUFRUF

Zusammen gegen soziale Kälte. Gerechte Politik für alle Generationen.

Die Rente mit 67 oder Kopfpauschalen in der Kranken- und Pflegeversicherung sind Eingriffe in unsere sozialen Sicherungssysteme, die starke Belastungen für Beschäftigte sowie RentnerInnen bedeuten. Zudem werden die Generationen gegeneinander ausgespielt, anstatt unter dem Stichwort Generationengerechtigkeit“ die Lasten zwischen Jung und Alt in der Gesellschaft gerecht zu verteilen. Wir nehmen den Internationalen Tag der älteren Generation zum Anlass, Alternativen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen:
Wir GewerkschafterInnen setzen uns für eine solidarische und sozial gerechte Gesellschaft ein.

 WIR WOLLEN SOLIDARITÄT STATT PAUSCHALE!

  • Der Staat muss seinen gesellschaftlichen Aufgaben bei allen Lebenslagen der Menschen nachkommen.
  • Gesellschaftliche Aufgaben müssen durch ein gerechtes Steuersystem bezahlt werden. Allein eine Vermögenssteuer würde Niedersachsen 1,9 Mrd. Euro pro Jahr einbringen.
  • Für MinijoberInnen, Teilzeitbeschäftigte oder LeiharbeiterInnen, für Alle fordern wir: Gute Arbeit statt prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
  • Wir fordern ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin. Mit der Kopfpauschale greift Schwarz-Gelb uns direkt in die Tasche. Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen.
  • Wir brauchen in der Gesundheitspolitik ein Solidarsystem für Alle. Das bedeutet eine Ausweitung der Bemessungsgrundlagen sowie eine vollständige paritätische Beitragsfinanzierung.
  • Die Pflege ist als gesellschaftliches Aufgabenfeld weiter auszubauen – statt sie in den Händen der Betroffenen und den privaten Versicherungskonzernen zu belassen. Wir wollen eine Stärkung der solidarischen Finanzierungsbasis der Pflege und die Entlastung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen.
  • Wir brauchen eine zukunftsfähige Rente - keine Rente mit 67. Der solidarischen, paritätisch- und umlagefinanzierten gesetzlichen Rente gehört die Zukunft.
  • Es muss ein würdevolles Leben in jedem Lebensalter möglich sein. Wir fordern ein Zukunftsprogramm gegen Altersarmut sowie einen umfassenden Schutz vor Diskriminierung.

DESHALB: JETZT GEMEINSAM DRUCK MACHEN!

DER ABLAUF
10:30 Uhr Auftakt auf dem Bahnhofsvorplatz am Hauptbahnhof Hannover
10:45 Uhr Sketchaktion: Klinikum 2011 - eine Szene der Heidjer-Kulturbanausen
11:15 Uhr Start des Demonstrationszugs durch die Innenstadt von Hannover
11:55 Uhr Kundgebung „Fünf vor Zwölf“ auf dem Platz vor der Postbank (Goseriede 16) mit Redebeiträgen von
- Hartmut Meine, Bezirksleiter IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
- Katy Hübner, Bundesjugendsekretärin der IG BCE,
- Susanne Kremer, stv. Landesbezirksleiterin, ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
13:00 Uhr Abschluss

Der Aufruf zum Download (PDF, 500 kB)

WIR WOLLEN SOLIDARITÄT STATT PAUSCHALE! DESHALB: JETZT GEMEINSAM DRUCK MACHEN!


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