Deutscher Gewerkschaftsbund

Warum fördert Niedersachsen soziale Innovationen?

Niedersachsen muss mehr in Bildung investieren, die Beschäftigten besser für den Arbeitsmarkt qualifizieren und die Unternehmen für den internationalen Wettbewerbs stärken. Diese Erkenntnisse der EU finden sich im Multifondsprogramm des Landes Niedersachsen für den Europäischen Sozialfonds (ESF) und Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) wieder.

Demografischer Wandel, Gute Arbeit und Arbeitgeberattraktivität, Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, Innovative Unternehmenspolitik oder Fachkräftemangel sind Themen, die dringend auf die Agenda gesetzt werden müssen, um unser Bundesland langfristig für die Zukunft aufzustellen.

Daher unterstützt das Land Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und freie Wohlfahrtspflege durch die Förderung von Büros, die sich als Multiplikatoren für sozial-innovative Ideen verstehen und sich die Handlungsfelder ‚Anpassung an den Wandel‘ und ‚Förderung der Daseinsvorsorge‘ zu Eigen machen. Den Startschuss für die Büros gab es am 15. Januar 2016 bei der Auftaktpressekonferenz in Hannover.

Die niedersächsischen ESF- und EFRE-Programme

Neben der Förderung sozial-innovativer Projekte hat Niedersachsen für Beschäftigte, Langzeitarbeitslose, benachteiligte Jugendliche, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen eine große Anzahlt von Förderprogrammen umgesetzt. Einen Überblick gibt es unter http://www.stk.niedersachsen.de/download/99161/Komplett_im_A4-Format.pdf

Niedersachsen erhält in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt Fördermittel in Höhe von ca. € 2,1 Milliarden Euro, davon entfallen auf den Europäischen Sozialfonds (ESF) € 287 Millionen, den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) € 690 Millionen und den Landwirtschaftsfonds (ELER) € 1,12 Milliarden.

Die niedersächsischen Regionen gelten aufgrund der Vergleichsberechnung des Bruttoinlandsprodukts als „sehr entwickelte Regionen“ mit einer Förderquote von 50% der Gesamtausgaben. Auch in der Region Lüneburg, der sogenannten „Übergangsregion“, die bis zum Jahr 2013 den Sonderstatus als Konvergenzgebiet hatte, wird mit 50% gefördert.

Weitere Informationen und Projektberatung über alle Förderprogramme des ESF und EFRE gibt es bei der N-Bank (www.nbank.de).

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