Deutscher Gewerkschaftsbund

NeMiA Netzwerk II – Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen

Migrantinnen sind oft in zweifacher Hinsicht benachteiligt, wenn es darum geht, eine angemessen bezahlte und qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden. Zur Stärkung der Situation von Frauen mit Zuwanderungsbiographie hat der DGB Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt im Februar 2019 das „NeMiA - Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt“ gegründet. In diesem Jahr (2020) wird das Netzwerk in Kooperation mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen fortgeführt.

Ziel des Projektes ist es, die Integration von Frauen mit Migrationsbiographie in den Arbeitsmarkt zu fördern. Es will Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Verbände dabei unterstützen, sich dieser Zielgruppe stärker zu öffnen.

Wesentliche Themenschwerpunkte des Netzwerkes sind:

  • Stärkung einer gerechteren Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt
  • Ausweitung und Vertiefung der Aktivitäten des NeMiA-Netzwerkes, insbesondere die Ausweitung auf weitere Regionen Niedersachsens
  • Interkulturelle Öffnung der Betriebe, des öffentlichen Dienstes und von Organisationen

Einen Überblick über die aktuellen Veranstaltungen des Netzwerkes als auch ihrer Mitglieder erhalten Sie ab sofort auch über die Facebook-Seite des Netzwerkes.

  • Vereinbarung für ein „Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen“

    Ziele

    Zur Stärkung der Situation von Frauen mit Zuwanderungsbiographie/Frauen of Color/Schwarzen Frauen am Arbeitsmarkt haben wir ein „Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt“ ins Leben gerufen.

    Menschen mit Migrationsbiographie haben größere Schwierigkeiten bei der Stellensuche. Diejenigen, die eine Arbeit finden, müssen häufig mit weniger angesehenen und oft prekären Jobs Vorlieb nehmen.

    Frauen mit Migrationsbiographie sind oft in gleich zweifacher Hinsicht benachteiligt, wenn es darum geht, eine angemessen bezahlte und qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden - nicht nur aufgrund des Geschlechts, sondern auch aufgrund ihrer Migrationsbiographie.

    Frauen mit Migrationsbiographie fehlen häufig die Ressourcen für eine lange Stellensuche - sowohl finanziell als auch in Form von Netzwerken und Kontakten. Oft entsprechen die deutschen Sprachkenntnisse von Frauen mit Migrationsbiographie nicht dem geforderten Niveau, aber auch Diskriminierung spielt eine wesentliche Rolle, genauso wie die fehlende Anerkennung von im Heimatland erworbenen Qualifikationen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, nicht nur die Neuzuwanderung zu regeln, sondern die Aufmerksamkeit vor allem auch auf eine bessere Unterstützung der bereits seit Langem in Deutschland lebenden Frauen mit Migrationsbiographie zu richten.

    Ziel unseres Projektes ist es, die Integration von Frauen mit Migrationsbiographie in den Arbeitsmarkt zu fördern und Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Verbände dabei zu unterstützen, sich dieser Zielgruppe stärker zu öffnen.

    Themenschwerpunkte des Netzwerkes:

    • Stärkung von Einstiegs- und Aufstiegschancen
    • Interkulturelle Öffnung der Betriebe, des öffentlichen Dienstes und von Organisationen
    • gezielte Förderung und - Personalentwicklung von Frauen mit Migrationsbiographie
    • Förderung zum Erwerb von Zusatzqualifikationen für Führungsaufgaben
    • Stärkung interkultureller bzw. transkultureller Kompetenz
    • Fachkräftegewinnung und -sicherung durch Migrantinnen
    • Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    • Aufbrechen tradierter Geschlechterrollen
    • Förderung existenzsichernder Arbeitsverhältnisse
    • Abbau aufenthaltsrechtlicher Hürden
    • Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen
    • Abbau struktureller Diskriminierung
    • Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt
    • Im Fokus steht dabei die Erarbeitung konkreter Maßnahmen zur besseren Integration von Frauen mit Migrationsbiographie.

    Beteiligte:

    Die Netzwerkarbeit richtet sich an in der Sache aktive Unternehmen, Sozialversicherungsträger, Kammern, Migrant*innenselbstorganisationen, soziale Einrichtungen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Beauftragte und Vertreter*innen auf Landes- und kommunaler Ebene, Wissenschaftler*innen und interessierte Fachpersonen – unabhängig vom eigenem Geschlecht oder Migrationsbiographie der Beteiligten.

    Das Netzwerk wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Projektleitung:

Sophia Michaelis

DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt
Tel: 0511 12601-62
Mobil: 0151 74240895
E-Mail: sophia.michaelis(at)dgb.de

DGB-Logo


Projektkoordination:
Johanna Teubner

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord gGmbH
Tel: 0541 33807-1819
Mobil: 0152 56322650
E-Mail: johanna.teubner(at)aul-nds.de

 

Das Netzwerk II - Migrantinnen und Arbeitsmarkt in Niedersachsen ist ein Projekt des DGB Niedersachsen in Kooperation mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen.

Logo Arbeit und Leben Niedersachsen


Das Projekt wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Logo Ministerium Gleichstellung


 

Datum: 19.11.2020, 10:30 bis 15:00
NeMiA-Fachtagung
„Ge­sund­heit, Mi­gra­ti­on und Zu­kunft der Ar­beit – Wel­che Rol­le spie­len Po­ten­tia­le von Frau­en mit Mi­gra­ti­ons­bio­gra­fie?“
Wortbildmarke NeMiA
DGB
Am 19. November 2020 findet die 2. Fachtagung des Netzwerkes Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen (NeMiA) statt. Hier tauschen wir uns über aktuelle Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere im Gesundheitsbereich für Frauen mit Migrationsbiografie aus. Informationen zur Anmeldung gibt es hier.
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Datum: 09.09.2020, 10:30 bis 12:00
Netz­werk­tref­fen Ne­MiA
Wortbildmarke NeMiA
DGB
Das Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen trifft sich zum zweiten Mal in diesem Jahr in großer Runde. Neben dem Austausch unter den Netzwerkmitgliedern steht der geplante Fachkongress im Fokus des Treffens. Sie haben Interesse, teilzunehmen? Informationen zur Anmeldung gibt es hier.
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03.06.2020
Ne­MiA geht wei­ter
Auch im Jahr 2020 arbeitet das Netzwerk NeMiA II – Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen – weiter - nun mit neuen Gesichtern. Sophia Michaelis und Johanna Teubner (von ARBEIT UND LEBEN) bilden das NeMiA-II-Team. Zum Auftakt tauschten sie sich beim Netzwerktreffen am 19.05.2020 mit drei Dutzend Fachleuten per Videokonferenz aus.
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28.11.2019
Vi­deo­bot­schaft von Ste­phan Weil zum Ne­Mi­A-Kon­gress
Videogruß Stephan Weil
Staatskanzlei Niedersachsen
Ministerpräsident Stephan Weil war leider kurzfristig verhindert, an dem NeMiA-Kongress am 22. Oktober 2019 teilzunehmen. Er unterstreicht die Wichtigkeit des Kongresses und der Thematik mit dieser Videobotschaft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Herr Weil!
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23.10.2019
Im­pres­sio­nen vom Ne­Mi­A-Kon­gress in Han­no­ver
NeMiA-Logo
DGB
Frauen mit Migrationsbiografie haben viele Kompetenzen und Potentiale. Und sie wollen auf dem Arbeitsmarkt durchstarten. Das wurde auf dem NeMiA-Netzwerk-Kongress mehr als deutlich. Fotos von engagierten Inputs und intensiven Diskussionen gibt es in unserer Bildergalerie.
zur Fotostrecke …

28.11.2019
Ne­Mi­A-Netz­werk-Kon­gress
Die Zukunft der Arbeitswelt ist bunt und weiblich! Der Kongress hat auf die besonderen Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie aufmerksam gemacht. Es wurden notwendige politische Schritte für die bessere Integration in den Arbeitsmarkt diskutiert. Ministerpräsident Stephan Weil hat die Notwendigkeit des Themas mit dieser Videobotschaft unterstrichen.
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Datum: 05.09.2019
Ne­Mi­A-Netz­werk-Tref­fen
NeMiA Teaser
DGB
Das Treffen des "Netzwerks Migrantinnen und Arbeitsmarkt" des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt trifft sich regelmäßig, um die besondere Situation von Frauen mit Migrationsbiografie zu besprechen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.
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DGB

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