Deutscher Gewerkschaftsbund

NeMiA - Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen

Zur Stärkung der Situation von Frauen mit Zuwanderungsbiographie hat der DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt im Februar 2019 das „NeMiA - Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt“ gegründet. Denn sie sind oft in zweifacher Hinsicht benachteiligt, wenn es darum geht, eine angemessen bezahlte und qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden.

Ziel des Projektes ist es, die Integration von Frauen mit Migrationsbiographie in den Arbeitsmarkt zu fördern. Es will Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Verbände dabei unterstützen, sich dieser Zielgruppe stärker zu öffnen.

Wesentliche Themenschwerpunkte des Netzwerkes sind:

  • gezielte Förderung und Personalentwicklung von Frauen mit Migrationsbiographie
  • Förderung existenzsichernder Arbeitsverhältnisse
  • interkulturelle Öffnung der Betriebe, des öffentlichen Dienstes und von Organisationen
  • Vereinbarung für ein „Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen“

    Ziele

    Zur Stärkung der Situation von Frauen mit Zuwanderungsbiographie/Frauen of Color/Schwarzen Frauen am Arbeitsmarkt haben wir ein „Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt“ ins Leben gerufen.

    Menschen mit Migrationsbiographie haben größere Schwierigkeiten bei der Stellensuche. Diejenigen, die eine Arbeit finden, müssen häufig mit weniger angesehenen und oft prekären Jobs Vorlieb nehmen.

    Frauen mit Migrationsbiographie sind oft in gleich zweifacher Hinsicht benachteiligt, wenn es darum geht, eine angemessen bezahlte und qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden - nicht nur aufgrund des Geschlechts, sondern auch aufgrund ihrer Migrationsbiographie.

    Frauen mit Migrationsbiographie fehlen häufig die Ressourcen für eine lange Stellensuche - sowohl finanziell als auch in Form von Netzwerken und Kontakten. Oft entsprechen die deutschen Sprachkenntnisse von Frauen mit Migrationsbiographie nicht dem geforderten Niveau, aber auch Diskriminierung spielt eine wesentliche Rolle, genauso wie die fehlende Anerkennung von im Heimatland erworbenen Qualifikationen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, nicht nur die Neuzuwanderung zu regeln, sondern die Aufmerksamkeit vor allem auch auf eine bessere Unterstützung der bereits seit Langem in Deutschland lebenden Frauen mit Migrationsbiographie zu richten.

    Ziel unseres Projektes ist es, die Integration von Frauen mit Migrationsbiographie in den Arbeitsmarkt zu fördern und Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Verbände dabei zu unterstützen, sich dieser Zielgruppe stärker zu öffnen.

    Themenschwerpunkte des Netzwerkes:

    • Stärkung von Einstiegs- und Aufstiegschancen
    • Interkulturelle Öffnung der Betriebe, des öffentlichen Dienstes und von Organisationen
    • gezielte Förderung und - Personalentwicklung von Frauen mit Migrationsbiographie
    • Förderung zum Erwerb von Zusatzqualifikationen für Führungsaufgaben
    • Stärkung interkultureller bzw. transkultureller Kompetenz
    • Fachkräftegewinnung und -sicherung durch Migrantinnen
    • Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    • Aufbrechen tradierter Geschlechterrollen
    • Förderung existenzsichernder Arbeitsverhältnisse
    • Abbau aufenthaltsrechtlicher Hürden
    • Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen
    • Abbau struktureller Diskriminierung
    • Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt
    • Im Fokus steht dabei die Erarbeitung konkreter Maßnahmen zur besseren Integration von Frauen mit Migrationsbiographie.

    Beteiligte:

    Die Netzwerkarbeit richtet sich an in der Sache aktive Unternehmen, Sozialversicherungsträger, Kammern, Migrant*innenselbstorganisationen, soziale Einrichtungen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Beauftragte und Vertreter*innen auf Landes- und kommunaler Ebene, Wissenschaftler*innen und interessierte Fachpersonen – unabhängig vom eigenem Geschlecht oder Migrationsbiographie der Beteiligten.

    Das Netzwerk wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Koordination:
DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt
Naciye Celebi-Bektas
Tel: 0511 12601-62
naciye.celebi-bektas(at)dgb.de

Das Projekt wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Logo Ministerium Gleichstellung

28.11.2019
Vi­deo­bot­schaft von Ste­phan Weil zum Ne­Mi­A-Kon­gress
Videogruß Stephan Weil
Staatskanzlei Niedersachsen
Ministerpräsident Stephan Weil war leider kurzfristig verhindert, an dem NeMiA-Kongress am 22. Oktober 2019 teilzunehmen. Er unterstreicht die Wichtigkeit des Kongresses und der Thematik mit dieser Videobotschaft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Herr Weil!
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23.10.2019
Im­pres­sio­nen vom Ne­Mi­A-Kon­gress in Han­no­ver
NeMiA-Logo
DGB
Frauen mit Migrationsbiografie haben viele Kompetenzen und Potentiale. Und sie wollen auf dem Arbeitsmarkt durchstarten. Das wurde auf dem NeMiA-Netzwerk-Kongress mehr als deutlich. Fotos von engagierten Inputs und intensiven Diskussionen gibt es in unserer Bildergalerie.
zur Fotostrecke …

28.11.2019
Ne­Mi­A-Netz­werk-Kon­gress
Die Zukunft der Arbeitswelt ist bunt und weiblich! Der Kongress hat auf die besonderen Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie aufmerksam gemacht. Es wurden notwendige politische Schritte für die bessere Integration in den Arbeitsmarkt diskutiert. Ministerpräsident Stephan Weil hat die Notwendigkeit des Themas mit dieser Videobotschaft unterstrichen.
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Datum: 05.09.2019
Ne­Mi­A-Netz­werk-Tref­fen
NeMiA Teaser
DGB
Das Treffen des "Netzwerks Migrantinnen und Arbeitsmarkt" des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt trifft sich regelmäßig, um die besondere Situation von Frauen mit Migrationsbiografie zu besprechen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.
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Ansprechpartnerin für Frauen-, Gleichstellungs- und Migrationspolitik

Naciye Celebi-Bektas

DGB/ThLangreder

Naciye Celebi-Bektas
Fon: 0511 12601-62
Fax: 0511 12601-89
naciye.celebi-bektas(at)dgb.de

 

 

 

 


Sekretariat für "NeMiA - Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt":
Christina Dietrich
Fon: 0511 12601-24
christina.dietrich(at)dgb.de

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