Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 004 - 17.01.2013

DGB ruft zu Bildungsdemo in Hannover auf

Studiengebühren abschaffen, Chancengleichheit garantieren

Zahlreiche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter werden am morgigen Freitag (18. Januar) in Hannover an der Demonstration gegen Bildungsgebühren teilnehmen. Unter dem Motto "Bildung ist ein Grundrecht!" ruft ein breites, bundesweites Bündnis aus Studierendenvertretern, Gewerkschaften und Parteien dazu auf, alle Bildungsgebühren inklusive Studiengebühren abzuschaffen.

Die Vertreterin der niedersächsischen DGB-Jugend Kerstin Pätzold begründet, warum die DGB-Jugend zur Demonstration aufruft: "Studiengebühren halten Menschen aus weniger wohlhabenden Familien von den Hochschulen fern. Neben Bayern ist Niedersachsen das einzige Land, das sich diese unsozialen Gebühren noch leistet. Wir werden demonstrieren, wie breit die Front gegen Studiengebühren ist."

Hartmut Tölle, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, betont, dass Chancengleichheit in der Bildung dringend geboten ist: "Wir Gewerkschaften fordern gleiche Möglichkeiten in der Bildung für alle Menschen unabhängig vom sozialen Milieu, aus dem sie stammen. Solange es Bildungsgebühren in Kitas oder an Hochschulen gibt, wird Chancengleichheit eingeschränkt." Grundvoraussetzung für verbesserte Bildungschancen seien daher unter anderem gute, kostenlose Kinderbetreuung für alle, die Lernmittelfreiheit an Schulen sowie gute und ausreichende Ausbildungsplätze.

Die Demonstration beginnt am Freitag, den 18. Januar um 15 Uhr auf dem Steintorplatz in Hannover. Alle Informationen zur Demonstration und ihren Verlauf finden Sie unter http://www.lak-niedersachsen.de/demo-bildung-ist-ein-grundrecht/.


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