Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 021 - 08.04.2004

Rund hundert DGB-Veranstaltungen zum Tag der Arbeit

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt ruft in diesem Jahr unter dem Motto "Unser Europa. Frei. Gleich. Gerecht.” zum 1. Mai auf. In Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt veranstaltet der DGB rund um den Tag der Arbeit Kundgebungen, Feste für Alt und Jung, bunte Kulturprogramme und politische Gespräche.

Prominente Mairednerinnen und -redner sind

Name

 

Ort

Uhrzeit

Frank Teichmüller, Bezirksleiter IGM Küste

Emden

Stadtgarten

11:00

Ingrid Sehrbrock, Mitglied des DGB-Bundesvorstands

Papenburg

Alte Meyerwerft

11:00

Dr. Norbert Blüm

Lohne

Rathausplatz

09:00

Bernhard Witthaut, Landesvorsitzender GdP Niedersachsen

Wilhelmshaven

Kommunikationszentrum Pumpwerk

11:00

Hartmut Meine, Bezirksleiter IGM Bezirk Niedersachsen und Sachsen.Anhalt

KV Osnabrück

Gewerkschaftshaus Osnabrück

10:00

Norbert Hansen, Vorsitzender transnet

Bremen

Domshof

11:00

Gunold Fischer, Landesvorsitzender NGG Nds.

Lüneburg

Lambertiplatz

10:00

Wolfgang Denia, Landesleiter ver.di Niedersachsen/Bremen

Celle

Brandplatz

10:00

Brigitte Pothmer, Landesvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen Niedersachsen

Nienburg

Gewerkschaftshaus

10:00

Hartmut Tölle, DGB-Bezirksvorsitzender Niedersachsen –Bremen – Sachsen-Anhalt

Hannover

Klagesmarkt

 

Udo Gebhardt, Landesvorsitzender DGB Sachsen-Anhalt

Zeitz

Marktplatz

10:00

Rebecca Harms, Bündnis Grünen Niedersachsen

Dannenberg

Ohmsches Haus

10:30

 


 

Aufruf zum 1. Mai 2004

Unser Europa

frei gleich gerecht

Europa wächst zusammen. Wir Gewerkschaften begrüßen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Gemeinsam wollen wir ein soziales Europa der Freiheit, Gleichheit und Toleranz gestalten.

 

Viele Menschen haben berechtigte Sorgen angesichts einer anhaltenden Wirtschaftskrise und fortdauernder Massenarbeitslosigkeit. Statt in die Zukunft zu investieren, reagieren markt-radikale Politiker und Unternehmer überall mit Sozialabbau und kündigen weitere, noch tiefere Einschnitte an. Immer mehr Menschen werden bei steigenden Belastungen von einem Leben in Würde ausgegrenzt. Arbeitgeber drohen erneut offen mit Verlegung von Arbeitplätzen in Niedriglohnländer, wenn Löhne nicht weiter gesenkt und Arbeitnehmerrechte abgebaut werden. Viele Unternehmen sehen im Zusammenwachsen Europas einen Vorwand, um soziale und ökologische Dumping-Wettläufe zu rechtfertigen.

 

Wir sind uns mit den europäischen Gewerkschaften einig. Dumping-Wettläufe schaden den Menschen und sind kein Weg in eine gute Zukunft Europas. Wirtschaftswachstum, neue Arbeit und Wohlstand schafft man nicht mit immer neuen Anpassungen an unrealistische Gewinnerwartungen der Konzerne, mit immer höheren Profiten für Wenige und sozialen Verwüstungen für Viele.

 

Europa, so wie wir es wollen, setzt auf eine aktive, an qualitativen Wachstum, Innovation und Nachhaltigkeit orientierte Politik. Existenzsichernde Arbeit, soziale Gerechtigkeit und mehr Lebensqualität für alle sind Hauptziele und nicht Nebenprodukte von Politik.

 

Europa, so wie wir es wollen, gleicht die Lebensbedingungen der Menschen Schritt für Schritt auf hohem Niveau an, schafft mehr und humane Arbeitsplätze, stärkt die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sichert Bildung für alle und fördert lebensbegleitendes Lernen, bietet soziale Sicherung in einer gesunden Umwelt, sorgt für Chancengleichheit der Geschlechter, bekämpft Diskriminierung und garantiert die Unabhängigkeit der Gewerkschaften sowie Mitbestimmung und Tarifautonomie in ganz Europa.

 

Europa, so wie wir es wollen, bietet allen Menschen gleiche Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ohne die Lebensperspektiven der Menschen in anderen Teilen der Welt zu beschneiden. Das setzt eine Politik für Arbeit und soziale Gerechtigkeit voraus. Nur sie kann dafür sorgen, dass Freiheit und Gleichheit in Europa wachsen. Nur ein gemeinsames Europa ist die Garantie dafür, dass unser Kontinent von weiteren Kriegen verschont bleibt. Auf dem Fundament einer stabilen Demokratie und einer sozialen Wirtschaftsordnung lässt sich Globalisierung mit menschlichem Antlitz gestalten.

 

Darum sagen wir Gewerkschaften an diesem 1. Mai:

 

Unser Europa

frei gleich gerecht

 

 

 

V.i.S.d.P.: DGB Bundesvorstand, Abt. Grundsatz/Abt. Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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