Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 021 - 24.05.2019

Gewerkschaften und Sozialverbände fordern Grundrente

Der DGB-Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt richtet gemeinsam mit sechs Sozialverbänden einen offenen Brief an die niedersächsischen Abgeordneten im Bundestag. Darin fordern sie die Politikerinnen und Politiker auf, sich für die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung einzusetzen.

Diese würde bei Beschäftigten mit nur geringen Rentenansprüchen zu deutlich höheren Bezügen führen. Obwohl sie jahrzehntelang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, sind sie von Altersarmut bedroht.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Armutsquote der über 65-Jährigen in Niederachsen von rund 15 Prozent auf knapp 21 Prozent erhöht. Angesichts dieser massiv gestiegenen Altersarmut muss die Politik jetzt handeln: „Es geht um drei Millionen Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben. Sie sollen nicht beim Sozialamt um Almosen bitten müssen. Ihre Lebensleistung muss durch die Grundrente gewürdigt werden“, mahnt der DGB-Bezirksvorsitzende Mehrdad Payandeh. Vor allem Frauen würden von der Grundrente profitieren. Die meisten haben ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt. Dennoch werden viele in Armut altern.

Payandeh appelliert an das Gewissen der Abgeordneten: „Was ist für Sie sozial? Steuergeschenke für Unternehmen oder ein Leben in Würde für Rentnerinnen und Rentner mit kleinem Geldbeutel?“


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