Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 033 - 08.06.2004

DGB fordert CDU/FDP-Landesregierung auf, Konjunktur zu stärken

Tölle. "Beschäftigungsabbau ist deutliches Warnsignal"

 

Der DGB fordert die niedersächsische Landesregierung angesichts des anhaltenden Beschäftigungsabbaus in den Unternehmen und Verwaltungen dazu auf, eine Konjunktur stärkende Politik zu ergreifen. Nach vorläufigen Hochrechnungen gab es Ende März in Niedersachsen rund 40.000 weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als vor einem Jahr, gab die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit heute bekannt. Die Arbeitslosenmeldungen aus vorheriger Erwerbstätigkeit haben gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent zugenommen. Nach Einschätzung des DGB-Bezirksvorsitzenden Hartmut Tölle sind diese Zahlen "ein deutliches Warnsignal".

 

Der Gewerkschaftsvertreter erklärte: "Die Pläne der Landesregierung, das Weihnachts- und Urlaubsgeld der im öffentlichen Dienst Beschäftigten zu kürzen, die Arbeitsplätze des Statistischen Landesamtes nach Bremen zu verlegen und weiteren Personalabbau im öffentlichen Dienst vorzunehmen, sind Gift für die Beschäftigung und die Konjunktur in Niedersachsen". Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Niedersachsen erfordere Investitionen in Arbeitsplätze und keine Haushaltspolitik, die Arbeitsplätze vernichtet. DGB-Chef Tölle: "Arbeitslose kaufen keine Autos. Die Landesregierung sollte vom strikten Sparkurs abrücken und die Konjunktur stärken."

 


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