Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 036 - 26.09.2019

DGB will 8. Mai 2020 als arbeitsfreien Gedenktag

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Niedersachsen unterstützt die Initiative der grünen Landtagsfraktion, den 8. Mai 2020 als arbeitsfreien Feiertag zu begehen. Der gewerkschaftliche Dachverband forderte heute bei der Anhörung im Ausschuss für Inneres und Sport im niedersächsischen Landtag, den 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus als politischen Gedenktag zu nutzen.

Der Vorsitzende des DGB in Niedersachsen, Mehrdad Payandeh, erklärt dazu: „Nächstes Jahr jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Dieser geschichtsträchtige Jahrestag ist ein historisch einmaliger Anlass, um an die verheerenden Folgen des Nationalsozialismus zu erinnern. Politik, Kirchen, Arbeitgeber und Beschäftigte sollten an diesem Tag Zeichen setzen für ein weltoffenes und demokratisches Niedersachsen. Wir sollten den 8. Mai 2020 gemeinsam zu einem Tag gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung machen.“

In der schriftlichen Stellungnahme des DGB Niedersachsen zum Gesetzesentwurf von Bündnis 90/Die Grünen heißt es, dass durch einen gesetzlichen Feiertag keine negativen ökonomischen Folgen zu befürchten seien. Die Wirtschaftsleistung sei in Bundesländern wie Bayern höher als in Niedersachsen, obwohl es in diesen mehr Feiertage gebe. Auch die Einführung des Reformationstages als Feiertag hatte keine wirtschaftlichen Nachteile.

 

 


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