Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 045 - 24.11.2009

Trend zu prekärer Beschäftigung bei Frauen bedenklich.

DGB fordert vom Land mehr Anstrengungen bei Betreuungsausbau

Als äußerst bedenklich wertet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Trend, dass immer mehr Frauen in Teilzeitjobs und geringfügiger Beschäftigung arbeiten. Dorothea Braunert, Bezirksfrauensekretärin beim DGB Niedersachsen, sagte: "Erfreulich ist, dass immer mehr Frauen berufstätig sind. Äußerst bedenklich, ist aber, dass der Zuwachs an Frauenbeschäftigung vor allem in unsicheren Bereichen stattfindet. Das wirkt sich fatal auf die Alterssicherung aus. Aufgrund der geringen Beitragszahlungen während des Arbeitslebens droht diesen Frauen später Altersarmut."

Knackpunkt ist aus Sicht des DGB das unzureichende Angebot an Kinderbetreuung. "Niedersachsen liegt, was Kinderbetreuung betrifft, immer noch am Ende der Skala. Die Landesregierung ist gefordert, endlich mehr in den Ausbau von Krippen, Kindertagesstätten und Horten zu investieren", sagte Braunert, beim DGB zuständig für Frauenpolitik.

Laut heute veröffentlichtem Gender-Bericht der Regionaldirektion Niedersachsen - Bremen der Bundesagentur für Arbeit ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei Frauen im Jahr 2008 um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Gleichzeitig haben aber Teilzeitjobs bei den Frauen um 3,5 Prozent und geringfügige Beschäftigung um 1,8 Prozent zugenommen. 86 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten und 66 Prozent aller geringfügig Beschäftigten in Niedersachsen sind Frauen.


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