Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 016 - 27.04.2022

DGB fordert Zukunftsfonds für Berufsausbildung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen fordert einen Zukunftsfonds für die Berufsausbildung, um die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu erhöhen.

In Niedersachsen bilden ca. 80 Prozent der Betriebe überhaupt nicht mehr aus, suchen aber händeringend Fachkräfte. „Wir brauchen weniger Trittbrettfahrer und Polemik, sondern mehr Betriebe, die gut und gern ausbilden. Das Verhalten vieler Arbeitgeber ist zutiefst unfair gegenüber den Betrieben, die verantwortungsvoll den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive geben und so zugleich die Fachkräfte von morgen sichern. Wenn Unternehmen nicht ausbilden, sollen sie zumindest einen finanziellen Beitrag leisten, der in den Zukunftsfonds fließt. Mit dem Geld können Betriebe unterstützt werden, die ausbilden“, sagt Ute Neumann, Abteilungsleiterin für Jugendpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen.

Der Ausbildungsmarkt in Niedersachsen ist äußerst angespannt. Auf 4.800 unbesetzte Ausbildungsstellen kamen 7.800 gemeldete junge Menschen ohne Ausbildungsplatz. „Dieses Missverhältnis kann nur durch eine umlagefinanzierte Ausbildungsplatzgarantie aufgelöst werden“ so Neumann weiter.

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) blieben bundesweit im vergangenen Jahr 63.000 der gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig gingen laut offiziellen Zahlen 78.000 junge Menschen bei der Ausbildungsplatzsuche leer aus.


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