Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 037 - 14.09.2023
PM 037/2023

DGB begrüßt Fortführung und Bündelung von Unterstützungsangeboten für Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt

Menschen mit Migrationshintergrund und Koffern

DGB/Leremy Gan via canva.com

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen begrüßt die Fortführung und Bündelung von Unterstützungsangeboten für Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt. Derzeit werden im Plenum des Niedersächsischen Landtags zwei Entschließungsanträge hierzu beraten – zum einen zur regionalen Integration von zugewanderten Fach- und Arbeitskräften und zum anderen zur Einrichtung eines Modellprojekts „Willkommenszentren“, welche Zugewanderte gebündelt unterstützen sollen.

Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB Niedersachsen, sagt: „Die Menschen kommen zu uns und wollen hier arbeiten. Dazu brauchen sie aber auch gute Beratungsangebote und Unterstützung beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Ganzheitliche ‚Kümmerer-Strukturen‘ aus einer Hand und mit einer zentralen Anlaufstelle sind ein sinnvoller neuer Ansatz für eine nachhaltige Bleibeperspektive und Arbeitsmarktintegration.“

Aktuell sind für den nächsten Bundeshaushalt umfassende Kürzungen im Bereich der Beratung für Migrant*innen vorgesehen. „Das ist ein falsches Signal!“, so Payandeh. „Gut, wenn das niedersächsische Parlament einen anderen Weg geht und bestehende Unterstützungsstrukturen hier fortführt, weiterentwickelt und bündelt.“ Nach der Kürzung der Berufsanerkennungsberatung durch Bundesmittel im Land Niedersachsen Anfang des Jahres dürfe an der Arbeitsmarktintegration nicht noch weiter gekürzt werden. „Das schadet nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch der Wirtschaft: Wir können es uns nicht leisten, an der Integration zu sparen und das wertvolle Fachkräftepotenzial von Menschen mit Migrationsgeschichte ungenutzt zu lassen. Wer in Fachkräfte investiert, wird mit einer stabilen Wirtschaft belohnt.“


Nach oben

Tag der Arbeit 2024

1. Mai 2024. Mehr Lohn. Mehr Freizeit. Mehr Sicherheit.
DGB
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt Pressestelle

DGB Niedersachsen
Otto-Brenner-Straße 1
30159 Hannover


Heike Robrahn
Pressesprecherin

Telefon:  0511 12601-12
Mobil:    0151 67 33 65 39
E-Mail:   heike.robrahn@dgb.de

 

Ruben Eick
stellv. Pressesprecher

Telefon:  0511 12601-32
Mobil:    0160 91 18 77 11
E-Mail:   ruben.eick@dgb.de

 

Social Media