Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 012/2024 - 05.03.2024
PM 012/2024

Frauen wählen! Gleichstellung geht nur mit einem demokratischen Europa

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DGB

Zum Internationalen Frauentag am 8. März wirbt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen für ein demokratisches und sozial gerechtes Europa. Ein Europa der Vielfalt und Freiheit ist die Voraussetzung für die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Wo rechtspopulistische und nationalistische Kräfte stärker werden, geraten mit der Demokratie auch die Frauenrechte in Bedrängnis. Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden am 9. Juni 2024 statt. Der DGB fordert alle Wahlberechtigten auf, Parteien zu wählen, die sich für Gleichstellung und gute Arbeitsbedingungen einsetzen.

„Wir müssen jetzt ein starkes Zeichen setzen. Jede und jeder kann Europa durch die eigene Stimme mitgestalten und verändern. Gleichstellung geht nur mit einem demokratischen und sozialen Europa“, sagt Merle Mangels, beim DGB Niedersachsen zuständig für Frauen- und Gleichstellungspolitik.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört von Anfang an zu den Grundwerten der Europäischen Union (EU). Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass in den Mitgliedstaaten die Benachteiligung von Frauen abgebaut und ihr Recht auf Selbstbestimmung gestärkt wird.

Der DGB fordert die Gleichstellung von Frauen und Männern durch verbindliche europäische Regelungen. Frauen brauchen bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung und ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehören gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, gerechte Steuersysteme ohne Nachteile für Frauen, eine Arbeitswelt und ein Leben frei von Gewalt, eine faire Aufteilung von bezahlter Erwerbs- und unbezahlter Familienarbeit zwischen Frauen und Männern und gute öffentliche Angebote für die Betreuung von Kindern sowie die Versorgung von Pflegebedürftigen.

„Wir werden unsere europäischen Grundwerte verteidigen. Europa ist ein Motor für Gleichstellung und ein Bollwerk gegen das rückwärtsgewandte Frauenbild der Rechtspopulisten“, so Merle Mangels weiter. „Frauenrechte sind Menschenrechte!“


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