Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 050 - 10.12.2019

DGB zu BBS-Paket von Kultusminister Tonne

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht in den heute von Kultusminister Grant Henrik Tonne vorgestellten Maßnahmen zur Stärkung der berufsbildenden Schulen (BBS) erste wichtige Schritte, die duale Berufsausbildung zu stärken. Aus Sicht des gewerkschaftlichen Dachverbandes waren die finanziellen Mittel für die berufsbildenden Schulen bisher nicht ausreichend. Im bundesweiten Vergleich schnitt das Bundesland mit 2.700 Euro an Aufwendung pro Schüler und Schülerin zu 3.100 Euro im Bundesschnitt deutlich schlechter ab.

Positiv wertet der DGB, dass es für die Stellen von Vertretungs- und befristeten Lehrkräften sowie für SchulsozialarbeiterInnen nun ein festes Budget gibt, so dass diese dauerhaft abgesichert sind. Allerdings müsste noch mehr Geld ins System, um durch bessere Rahmenbedingungen den Beruf als Berufsschullehrkraft attraktiver zu gestalten. Dazu gehören aus Sicht des DGB etwa mehr Planstellen sowie mehr Fort- und Weiterbildungsangebote. Zudem sei es dringend erforderlich, mehr Lehrkräfte für Berufsschulen auszubilden.

Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB in Niedersachsen erklärte: „Das Paket ist der erste und richtige Schritt, die Berufsschulen zu stärken. Sie leiden schon zu lange unter Personalmangel und als Folge davon schlechter Unterrichtsversorgung. Nun bekommen sie endlich planbare Budgets. Dadurch können sie die wichtige Aufgabe, Jugendliche auszubilden, besser bewältigen.“

 

 

 


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