Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 053 - 16.11.2021

DGB und EVG fordern: Hände weg von der Bahn!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt kritisiert gemeinsam mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Geschäftsstelle Hannover die Pläne für eine Zerschlagung der Deutschen Bahn. Sie fordern die Koalitionsparteien, SPD, Grüne und FDP, auf, die Pläne einer Aufspaltung fallenzulassen und stattdessen mehr in die Bahn zu investieren.

Joachim Plank, Geschäftsstellenleiter der EVG Hannover, mahnt: „Eine Zerschlagung der Bahn würde die Branche um Jahre lähmen und weder mehr Züge noch mehr Schienenkilometer schaffen. Große Industrienationen wie Großbritannien und Frankreich haben gezeigt, dass eine Privatisierung des komplexen Eisenbahnsystems nicht funktioniert. Die Zerschlagung der Deutschen Bahn würde alleine im Bereich Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt mehr als 20 000 tarifgebundene, durch einen konzerninternen Arbeitsmarkt sichere Arbeitsplätze gefährden.“

Eine Zerschlagung des Konzerns würde nicht nur den Abbau von Arbeitsplätzen und massive Lohneinbußen für die Beschäftigten bedeuten. Es würde vor allem zu einem Stillstand für die dringend notwendige Verkehrswende führen.

Dazu sagt Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt: „Statt jetzt wieder die alte Leier der Trennung von Netz und Schiene aus dem Hut zu zaubern und damit die Eisenbahnerfamilie zu trennen, müssen jetzt ganz andere Fragen beantwortet werden. Ein leistungsfähiges Schienennetz ist die unbedingte Voraussetzung für ein Gelingen der Mobilitätswende und mehr Klimaschutz. Die zukünftige Ampelkoalition muss jetzt die Schiene voranbringen und Geld für längst überfällige und dringend notwendige Investitionen in die Hand nehmen. Die Zeit rennt.“


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