Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 023 - 28.05.2010

DGB vergibt Preis für sozialkritischen Film

Vier Filme beim 21. Internationalen Filmfest Emden-Norderney nominiert

Zum dreizehnten Mal in Folge vergibt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) seinen Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro fördert der DGB Regisseurinnen und Regisseure, die sich intelligent, einfallsreich und unterhaltsam aktuellen gesellschaftlichen Themen widmen. Der DGB-Filmpreis wird im Rahmen des 21. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney vergeben, es findet vom 2. bis 9. Juni statt. Das Publikum entscheidet per Stimmkarte, wer die Auszeichnung des DGB erhalten soll. Der Preis wird überreicht im Rahmen der Filmfest-Gala im Neuen Theater in Emden am Sonntag, den 6. Juni ab 19.30 Uhr.

Im DGB-Wettbewerb stehen in diesem Jahr vier Filme:

  • 8th Wonderland. Frankreich 2008. Regie Jean Mach und Nicolas Alberny. Eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Veränderung und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert.
  • Deckname Cor - Die dramatische Geschichte des Max Windmüller. Weltpremiere Deutschland 2010. Regie, Buch: Eike Besuden. Ein Film über das bewegte Leben des gebürtigen Emder Juden Max Windmüller.
  • Themba. Deutsche Erstaufführung. Deutschland/Südafrika 2010. Regie: Stefanie Sycholt. Ein realistisches Bild des heutigen Südafrika, in dem Fußball eine große Rolle spielt.
  • Unbelehrbar. Deutschland/Israel 2010. Regie: Anke Hentschel. Eine sensibel erzählte Befreiungsgeschichte einer Frau und zugleich Aufklärung über ein tabuisiertes Thema: Analphabetismus.

Außer Konkurrenz läuft:

  • Stayed Out Overnight. Deutsche Erstaufführung. Südkorea (ROK) 2009. Regie: Kim Mire. Eine Geschichte über Solidarität und die Rolle von Arbeit in der südkoreanischen Gesellschaft, aber auch über Frauen, die sich zum ersten Mal aus ihrer Rolle als Hausfrau, Mutter oder Tochter lösen.

Neben den Vorführungen in den Kinos stellt Michael Kleinschmidt vom Kölner Institut für Kino und Filmkultur die fünf Filme im DGB-Filmgespräch vor. Es findet statt am Freitag, den 4. Juni 2010, von 15 Uhr bis 17 Uhr im Rummel im Rathaus am Delft, Emden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. TeilnehmerInnen erhalten eine Freikarte für eine Kinovorführung eines für den DGB-Preis nominierten Films.

Am DGB-Filmpreis beteiligen sich Arbeit und Leben Niedersachsen e.V., der DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten, die Gewerkschaft Transnet, die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, die IG Bergbau Chemie Energie (BCE) Bezirk Nord sowie ver.di Niedersachsen/Bremen. Als Sponsor unterstützen das Internationale Filmfest die DGB-Region Ostfriesland/Nördliches Emsland, die GEW Weser-Ems, IG Metall Leer und Emden sowie ver.di Ostfriesland.

Weitere Informationen zum Festival, zum Programm und zu den nominierten Filmen finden Sie unter www.filmfest-emden.de; www.niedersachsen.dgb.de.


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