Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 028/2024 - 10.06.2024
PM 028/2024

Zwei Filme gewinnen den DGB-Filmpreis 2024: Ausgezeichnet wurden Nessim Chikhaoui für „Striking the Palace“ und Nils Gaup für „The Riot“

Foto Preisverleihung

Tom Vidar Karlsen (Produzent "The Riot"), Marion Knappe (DGB), Nessim Chikhaoui (Regisseur "Striking the Palace"), Foto: Rouven Kirchhoff

Erstmals gibt es beim Filmpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gleich zwei Gewinner: Den Preis teilen sich 2024 der französische Regisseur Nessim Chikhaoui für „Striking The Palace (Petites Mains)“ und der norwegische Regisseur Nils Gaup für „The Riot (Sulis 1907)“. Das Publikum des 34. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney gab beiden Filmen die höchste Wertung im DGB-Wettbewerb für sozial engagierte Filme.

Nessim Chikhaouis Film bietet einen Blick hinter die Kulissen der ebenso schillernden wie unbarmherzigen Welt der Pariser Luxushotelbranche. Er zeigt die oft verborgene Arbeit im Hintergrund und den mutigen Arbeitskampf der Reinigungskräfte.

Der Film von Nils Gaup erzählt die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung in einer Bergbaustadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Basierend auf wahren Begebenheiten schildert der Film vor der großartigen Landschaftskulisse im Norden Skandinaviens den Kampf gegen Sklavenarbeit und die Brutalität des Kapitalismus.

Marion Knappe, Referatsleiterin Medien- und Kulturpolitik beim DGB-Bundesvorstand, überreichte die Auszeichnung am Sonntag, den 9. Juni im Rahmen der Preisverleihungsgala im Festspielhaus am Wall in Emden.

Der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt vergab den mit 7.000 Euro dotierten Publikumspreis für gesellschaftlich engagierten Film zum 26. Mal.

Mehr Informationen zum DGB-Filmpreis gibt es hier

Mehr über die beiden Gewinnerfilme finden Sie hier:

Striking the Palace

The Riot


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

DGB fördert sozialkritische Filme

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