Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 019 - 10.07.2007

Seniorengruppen wollen selbstständige Lebensführung fördern

Seniorengruppen des DGB, der IG Metall, der IG BCE und von ver.di sowie der SPD („60plus“) wollen die selbstständige Lebensführung der Senioren fördern. Dies gilt für das Wohnen, für die Gesundheit und Mobilität, die Bildung, Informationsbeschaffung, die behördliche Unterstützung und die Religion. Aus ihrer Sicht sind Staat und Kommunen zur Grundversorgung für alle Bevölkerungsgruppen verpflichtet. Dies erklärten die Seniorenorganisationen anlässlich der heutigen Beratung über die Enquete-Kommission „Demografischer Wandel“ im Niedersächsischen Landtag.

Zur Grundversorgung zählen die Senioren vor allem wohnortnahe medizinische Zentren, mobile behördliche Servicestellen („fahrende Verwaltung“), örtliche Post-, Bank- und Sparkassenstellen, „rollende“ Supermärkte und Apotheken. Zur Verbesserung des Wohnumfeldes und der Teilnahme am kulturellen Leben sei ein gut funktionierender öffentlicher Personennahverkehr und eine auf die Wohnsituation der Bevölkerung abgestellte Verkehrsinfrastruktur in Stadt und Land zwingend. Im Gesundheitswesen müsse die integrierte Versorgung durch Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren, Ärztehäusern und begleitenden Einrichtungen gestärkt werden. Die Pflegeversicherung muss nach Ansicht der Senioren qualitativ verbessert und finanziell stabilisiert werden.

Hinweis an die Redaktionen:

FOTOTERMIN: Die Stellungnahme der Senioren wird am Donnerstag, den 12. Juli, um 14 Uhr im Niedersächsischen Landtag an die Vorsitzende der Enquete-Kommission „Demografischer Wandel“, Frau Stief-Kreihe, überreicht.

Den vollständigen Text der Stellungnahme finden Sie hier.


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