Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 002 - 12.01.2021

Gemeinsamer Aufruf von DGB, UVN und Landesregierung: Mobiles Arbeiten nutzen!

Gemeinsam mit Vertretern der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände sowie der niedersächsischen Landesregierung ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erneut zur Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice auf.

Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona-Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen.

Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, erklärt: „Um einen Beitrag zur Reduzierung der Infektionszahlen zu leisten, müssen Arbeitgeber dort, wo es machbar ist, ihren Beschäftigten mobiles Arbeiten ermöglichen. Auch Menschen im Homeoffice sind übrigens auf Kinderbetreuung angewiesen, sonst wird das auf Dauer eine große Belastung für die Beschäftigten und vor allem für Frauen. Zudem sollte dafür gesorgt werden, dass das mobile Arbeiten den Arbeitsschutz nicht aushebelt. Wir müssen den Blick aber auch für die Bereiche schärfen, in denen mobiles Arbeiten nicht möglich ist. Da braucht es jetzt besonders gute Hygienekonzepte.“


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