Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 001 - 14.01.2013

DGB-Aktion: Radioballett zur Landtagswahl

DGB-Aktion: Radioballett zur Landtagswahl

Mittels eines Radioballetts stellten heute (Samstag) Mitglieder der niedersächsischen DGB-Jugend am Schillerdenkmal auf der Georgstraße in Hannover ihre Forderungen zur Landtagswahl 2013 vor. Mit dieser fantasievollen und außergewöhnlichen Aktion, bei der die rund 30 Tänzerinnen und Tänzer über die Kopfhörer ihrer Handys Anweisungen für ihre Choreografie erhielten, machten sie in der Fußgängerzone auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der jungen Generation aufmerksam. Themen waren unter anderem die Bildungspolitik sowie der gesetzliche Mindestlohn.

Die jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter bildeten beispielsweise eine Warteschleife symbolisch für die vielen Jugendlichen, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden. Unter den Rufen „Ausbildung sonst Faustbildung!“ forderten sie, dass allen jungen Menschen eine gute Ausbildung garantiert werden müsse. Auch die Abschaffung der Studiengebühren war eine Forderung der DGB-Jugend beim Radioballett. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kritisierten die hohe finanzielle Belastung der Studierenden mit Gebühren, indem sie symbolisch bei den Passantinnen und Passanten um 500 Euro bettelten.

Kerstin Pätzold, Jugendsekretärin beim DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, erläuterte dazu: „Das Radioballett ist eine neue Aktionsform, die wir heute zum ersten Mal in Hannover ausprobiert haben. Wir wollen damit auf kreative Weise unsere Forderungen zur Landtagswahl transportieren und gleichzeitig ein großes Publikum auf dringende Probleme junger Menschen aufmerksam machen.“


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