Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 010 - 27.01.2005

DGB ruft zu Wachsamkeit gegenüber Rechtsextremismus auf

Zum sechzigsten Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ruft der DGB zu verstärkter Wachsamkeit gegenüber rechtsextremen Kräften auf. DGB-Bezirkschef Hartmut Tölle sagte: "Der Schoß, aus dem die Nationalsozialisten gekrochen sind, ist noch fruchtbar. Das zeigen die Entgleisungen der NPD-Landtagsabgeordneten in Sachsen und der Versuch von Neonazi-Organisationen auch in Niedersachsen, zum Beispiel in Dörverden, Fuß zu fassen. Gefordert sind Wachsamkeit und eine beständige Auseinandersetzung mit Faschismus und Ausländerfeindlichkeit. Parteien, Kirchen, Arbeitgeber und Gewerkschaften sind besonders dazu aufgerufen. Das sind wir den Opfern des Nationalsozialismus schuldig."

Die niedersächsischen Gewerkschaften gedenken am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz auch an Gewerkschafter, die von den Nationalsozialisten in Konzentrationslagern ermordet worden sind. Hartmut Tölle: "Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 war ein wichtiger Meilenstein zur Befreiung Deutschlands durch die Alliierten. Die Bilder der Befreiung dokumentieren die tödliche, menschenverachtende Ideologie der Nazis und sollten als Mahnung für die gesamte Menschheit dienen."


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