Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 048 - 15.10.2020

Landesregierung muss LABB-Beschluss pro Azubi-Ticket folgen

Der Landesausschuss für Berufsbildung (LABB) hat in der vergangenen Woche mit einstimmigem Beschluss dem Land Niedersachsen empfohlen, ein landesweites Azubi-Ticket einzuführen. Dieses soll einen Euro pro Tag, also 365 Euro im Jahr kosten sowie 24 Stunden täglich für alle Straßenbahnen, Busse und Regionalzügen gelten. Auszubildende sollen unbürokratisch und digital darauf zugreifen können.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Niedersachsen, Dr. Mehrdad Payandeh, begrüßt das Votum des LABB ausdrücklich: „Arbeitgeber, Kammern und Gewerkschaften sind sich einig: Die 243.000 niedersächsischen Auszubildenden brauchen ein landesweites Azubi-Ticket. Mit regionalen Lösungen ist ihnen nicht geholfen, denn in einem Flächenland wie Niedersachsen müssen sie oft über mehrere kommunale Grenzen hinweg große Distanzen zwischen Wohnort, Schule und Betrieb überwinden. Er appelliert an die Landesregierung, dem Beschluss zu folgen: „Der Ball liegt bei der niedersächsischen Landesregierung, sie muss endlich Nägel mit Köpfen machen.“ Das moderne Mobilitätskonzept habe das Potenzial, die hohen Kosten der Auszubildenden zu minimieren, die klimapolitischen Ziele der Landesregierung zu unterstützen, die duale Ausbildung attraktiver zu machen und den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken.

Hintergrund:

Der Landesausschuss für Berufsbildung setzt sich aus je sechs Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer sowie der obersten Landesbehörden zusammen. Nach dem Berufsbildungsgesetz hat der Landesausschuss die Landesregierung in den Fragen der Berufsbildung zu beraten.


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