Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 020 - 03.03.2005

DGB: Frauenausschuss-Beschluss schwächt Gleichstellungspolitik

Girls-Day vorwärts in die Vergangenheit

Der DGB hält den Beschluss des Frauenausschusses im niedersächsischen Landtag, Jungen am Girls-Day ab 2006 noch stärker als bisher einzubeziehen, für eine falsche Entscheidung. Helga Papendick-Apel, Abteilungsleiterin für Frauenpolitik beim DGB-Bezirk sagte: "Dieser Beschluss verwässert den Girls-Day zu einem allgemeinen jugendpolitischen Programm. Der Girls-Day ist eine der wenigen gleichstellungspolitischen Maßnahmen, die es überhaupt noch gibt. Solange junge Mädchen und Frauen auf dem Ausbildungsmarkt benachteiligt werden, ist ein Mädchen-Zukunftstag dringend notwendig."

Helga Papendick-Apel: "Das Konzept des Girls-Day schließt bereits jetzt Vorschläge für Aktivitäten mit Jungen ein. Es gibt Konzepte für den Unterricht mit Jungen oder Verabredungen mit Berufinformationszentren, dass sie Jungen am Girls-Day speziell betreuen."

Die Daten aus dem Berufsbildungsbericht belegen, dass der zahlenmäßige Rückgang neuer Ausbildungsverträge vor allem zu Lasten junger Frauen geht. Während die Zahl der männlichen Auszubildenden im Jahr 2003 gegenüber 2002 leicht zugelegt hat (plus 0,1%), ist die Zahl der Verträge der weiblichen Azubis um 4,9 Prozent gesunken.


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