Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 022 - 31.05.2012

Sechs Filme für DGB-Filmpreis 2012 nominiert

Vier Spielfilme und zwei Dokumentationen, darunter zwei deutsche Erstaufführungen, sind in diesem Jahr für den DGB-Filmpreis nominiert. Mit seinem DGB-Filmpreis, der bereits zum fünfzehnten Mal Im Rahmen des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney vergeben wird, fördert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gesellschaftlich engagierte Filme. Die Auszeichnung überreichen wird in diesem Jahr Bernhard Hemsing von der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten im Rahmen der Filmfest-Gala am 10. Juni im Neuen Theater in Emden. Dotiert ist der DGB-Filmpreis "Die Sinne" mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Der DGB-Preis ist ein Publikumspreis, entscheidend ist die Wertung der Zuschauer per Stimmkarte.

Im DGB-Wettbewerb stehen in diesem Jahr sechs Filme:

  • Crashkurs. Deutschland 2012. Buch, Regie: Anika Wangard. Eine dramatische Komödie über die individuellen Folgen der internationalen Finanzkrise.
  • Dans la tourmente. Frankreich 2011. Buch, Regie: Christophe Ruggia. Deutsche Erstaufführung. Ein rasanter Film über unerwartete Reaktionen auf die Schließung einer Firma.
  • Germaine (Groenten uit Balen). Belgien 2011. Regie: Frank van Mechelen. Deutsche Erstaufführung. Sozialdrama und zugleich Zeitreise mit ungeschöntem Blick auf den Streik belgischer Arbeiterfamilien in den 70er Jahren.
  • Schuld sind immer die Anderen. Deutschland 2012. Regie: Lars-Gunnar Lotz. Ein nachdenklicher Film über Opfer und Täter und die Folgen von Aggression und Gewalt.
  • Vierzehn. Deutschland 2012. Regie: Cornelia Grünberg. Ein sensibler Dokumentarfilm über vier Teenager und deren Entwicklung zu jungen Müttern.

Werden Sie Deutscher. Deutschland 2011. Buch, Regie: Britt Beyer. Ein Dokumentarfilm mit viel Situationskomik und über die Frage, was Integration kann und soll.

Nicht nominiert, aber nah an den Themen des DGB-Filmpreises ist „Strajk – Die Heldin von Danzig“. Er wird anlässlich des Portraits von Katharina Thalbach gezeigt, die in diesem Jahr den Emder Schauspielpreis erhalten wird. Die bewegende Geschichte öffnet den Blick auf eine couragierte Frau, die trotz aller widrigen persönlichen Umstände eine Episode der Weltgeschichte mitschrieb, in dem sie zentrale Figur des Streiks auf den Danziger Werften wurde.
Strajk. Deutschland/Polen 2006. Regie: Volker Schlöndorff. Mit: Katharina Thalbach.

Die sechs nominierten Filme werden im DGB-Filmgespräch von Michael Kleinschmidt (Institut für Kino und Filmkultur e.V. Köln) vorgestellt. Es findet statt am Freitag, den 8. Juni 2012, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Rummel im Rathaus am Delft, Emden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. TeilnehmerInnen erhalten eine Freikarte für eine Kinovorführung eines der nominierten Filme.

Am DGB-Filmpreis beteiligen sich Arbeit und Leben Niedersachsen e.V., der DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten, die Gewerkschaft EVG, die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, die IG Bergbau, Chemie, Energie (BCE) Bezirk Nord sowie ver.di Niedersachsen/Bremen. Als Sponsor unterstützen das Internationale Filmfest die DGB-Region Ostfriesland/Nördliches Emsland, die GEW Weser-Ems, IG BCE Bezirk Oldenburg, IG Metall Leer und Emden sowie ver.di Ostfriesland.


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