Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 040 - 18.06.2005

DGB-Demonstration in Hannover für gerechtere Rentenpolitik

2.800 Senioren: "Rente ist kein Gnadenbrot!"


2.800 Seniorinnen und Senioren haben heute (Samstag) in Hannover für eine gerechtere Sozial- und Rentenpolitik demonstriert. Auf der Kundgebung an der Goseriede kritisierte der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle die finanziellen Einschnitte, die Rentnerinnen und Renter in den letzten Jahren verkraften mussten. Nullrunden sowie Belastungen durch erhöhte Versicherungsbeiträge und durch die Gesundheitsreform machten sie zu den Verlierern der so genannten Reformpolitik. Hartmut Tölle: "Die gesetzliche Rente liegt mittlerweile für viele Menschen nur noch knapp über der Sozialhilfe. Es darf nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, in die Altersarmut abrutschen."

Hartmut Tölle wies Überlegungen, noch stärker bei den Renten zu sparen, strikt zurück: "Die aktuelle Politik geht schon eindeutig zu Lasten von Rentnerinnen und Rentner. Ihnen können nicht noch mehr Einschnitte zugemutet werden." Auch die Forderung der Union nach einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit sei keine Lösung für die Rentenkassen. Tölle sagte: "Wer angesichts von mehr als fünf Millionen Arbeitslosen fordert, dass Menschen erst mit 67 Jahren in Rente gehen, handelt zynisch. Die "Rente mit 67" strapaziert den Arbeitsmarkt aufs Äußerste."

 

Um die Finanzierung der Rentenkassen zu sichern, forderte der DGB-Vertreter eine allgemeine Solidarversicherung, die auch Selbständige, Beamte, Politiker und geringfügig Beschäftigte einschließt. Hartmut Tölle: "Nur so können die Einnahmen der Rentenkasse und damit der Lebensstandard von Jung und Alt gesichert werden."


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