Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 032 - 12.09.2008

DGB fordert höheres Kilometergeld für Beamte

Angesichts gestiegener Kraftstoffpreise fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die niedersächsische Landesregierung auf, die so genannte Wegstreckenentschädigung auf 40 Cent zu erhöhen. Beamtinnen und Beamte, die für Dienstfahrten ihren Privat-PKW nutzen, erhalten derzeit 30 Cent Entschädigung pro Kilometer. Vor allem Forst- und Steuerbeamte, die viel unterwegs sind, müssen wegen der gestiegenen Kraftstoffpreise aus eigener Tasche draufzahlen. DGB-Landeschef Hartmut Tölle sagte: "Wir fordern Niedersachsen auf, dem Beispiel von Bayern und Baden-Württemberg zu folgen. Die beiden süddeutschen Bundesländer haben beschlossen, ihren Beamten ein höheres Kilometergeld zahlen." Er wies darauf hin, dass das Land ohne die Bereitschaft der Beamtinnen und Beamten, ihre Privatfahrzeuge für dienstliche Zwecke einzusetzen, erhebliche Kosten hätte, zum Beispiel für die Anschaffung zusätzlicher Dienstfahrzeuge. Auf ein Schreiben von August 2008 an den niedersächsischen Finanzminister Hartmut Möllring hat der DGB bisher noch keine Antwort erhalten.

Der DGB vertritt als Spitzenorganisation der Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Niedersachsen rund 55.000 Beamtinnen und Beamte. Ob Feuerwehrmann oder Polizistin, Förster oder Lehrerin, Standesbeamter oder Steuerbeamtin - die DGB-Mitgliedsgewerkschaften Gewerkschaft der Polizei (GdP), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU), IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), TRANSNET und Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaften (ver.di) vertreten Bundes-, Landes und Kommunalbeamte.


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