Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 062 - 07.10.2005

DGB lehnt Einführung von Studiengebühren strikt ab

Der DGB lehnt die Pläne des niedersächsischen CDU-Wissenschafts-ministers Lutz Stratmann, Studierende mit 500 Euro Studiengebühr zu be-lasten, strikt ab. Der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle sagte: "Die Pläne des Wissenschaftsministers sind unsozial." Hartmut Tölle wies darauf hin, dass schon jetzt Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien in ihrer Bildungskarriere eindeutig benachteiligt sind: "Die Einführung von Studiengebüh-ren wird die Benachteiligung sozial schwacher Familien weiter verschärfen."
Tölle sagte, es sei fraglich, wann die Studenten von den versprochenen Ver-besserungen an den Hochschulen profitieren könnten. "Zum Teil herrschen an den Universitäten katastrophale Bedingungen. Es ist unzumutbar, für überfüllte Hörsäle und marode Gebäude auch noch Gebühren zu verlangen."
Außerdem sei der Arbeitsmarkt auch für Akademiker angespannt. Hartmut Tölle warnte: "Das Risiko, mit einem hohen Schuldenberg in ein unsicheres Arbeitsleben zu starten, wird viele Jugendliche von einem Studium abhalten. Wer will, dass Studienzeiten kürzer werden und es mehr akademischen Nachwuchs gibt, darf die finanzielle Belastung von Studierenden nicht weiter erhöhen. Deshalb werden wir uns weiter für ein gebührenfreies Erststudium einsetzen."


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