Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 019 - 01.05.2022

29.000 Menschen bei Veranstaltungen zum 1. Mai in Niedersachsen

Ungefähr 29.000 Menschen haben sich heute an den über 60 Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niedersachsen zum Tag der Arbeit unter dem Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten“ beteiligt. Nach zwei Jahren der Einschränkungen konnten die Maifeiern nun wieder weitestgehend ohne Einschränkungen auf den Straßen und Plätzen stattfinden. Der DGB-Vorsitzende, Dr. Mehrdad Payandeh, sprach dieses Jahr in Hildesheim vor 250 Zuhörenden über gewerkschaftliche Forderungen zum 1. Mai und zur anstehenden Landtagswahl.

Großen Zulauf hatten die Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit in Hannover mit 10.000 Teilnehmenden im Laufe des Tages. „Herr Putin, beenden Sie diesen Wahnsinn, beenden Sie diesen Krieg.“ Mit diesem Appell leitete der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, seine 1. Mai-Rede auf dem Goseriedeplatz in Hannover ein. „Unsere Solidarität gilt vor allem der ukrainischen Bevölkerung. Denen die fliehen und denen, die zu uns kommen.“ Auch die Geflüchteten bräuchten Wohnungen, doch in Deutschland herrsche schon seit einiger Zeit Wohnungsnot. Es fehlten über eine Million bezahlbarer Wohnungen, die Tendenz sei steigend. „Dass die Hälfte des hart erarbeiteten Monatseinkommens für die Miete draufgeht, ist ein Unding“, sagte Feiger. Auch in Hannover würden die Mieten abheben. Noch vor zehn Jahren habe die Netto-Kaltmiete hier bei 5,60 Euro pro Quadratmeter gelegen. Heute müsse man dafür rund 8,80 Euro und mehr bezahlen. Das sei ein Anstieg um fast 60 Prozent – eine „Mieten-Rakete“.

Die designierte DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi hielt eine Mai-Rede in Wolfsburg vor 4.500 Teilnehmenden. Sehr gut besucht war auch die Kundgebung in Braunschweig mit 7.500 Teilnehmenden.

Mehrdad Payandeh freut sich: „Die Gewerkschafter*innen sind zurück auf den Straßen und Plätzen. Endlich können wir – nach zwei Jahren der Einschränkungen – wieder sicht- und hörbar unsere Forderungen in die Welt tragen und den Tag der Arbeit mit allen Menschen feiern. Sogar das Wetter ist in Feierlaune.“


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