Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 010 - 08.03.2023
PM 010/2023

One solution – feminist revolution! Jin-Jiyan-Azadî!

Fronttransparent Demozug

Florian Semmler

Zum Internationalen feministischen Kampftag am 8. März haben sich die Landesverbände der Grünen Jugend, der Jusos, der DGB-Jugend und der Sozialistischen Jugend – Die Falken mit Hanover for Iran und dem Forum der Iranischen Demokrat*innen und Sozialist*innen in Hannover zusammengeschlossen, um die feministische Revolution im Iran zu unterstützen. Dazu versammelten sich am Mittwoch zahlreiche Menschen auf dem Kröpcke.

Gemeinsam forderten sie die Freilassung aller Gefangenen und das Ende aller Hinrichtungen. „Als Feminist*innen in der gesamten Welt schauen wir nicht nur zu: Wenn das iranische Regime versucht die Stimmen der Proteste nach außen unsichtbar zu machen, dann erheben wir unsere Stimmen für die Menschen im Iran!“, erklärte Pia Scholten von der Grünen Jugend.

Kiumarz Naghipour vom Forum der Iranischen Demokrat*innen und Sozialist*innen ergänzte: „Wir erwarten, dass die Revolutionsgarden endlich als Terrororganisation eingestuft werden.“ Nur so sei eine konsequente Strafverfolgung möglich.

Mit Blick auf die niedersächsische und deutsche Innenpolitik forderte Ronja Laemmerhirt von den Jusos: „Es darf keine einzige Abschiebung in den Iran geben. Die Menschen müssen in Deutschland bleiben und die Revolution von hier aus unterstützen dürfen.“

„Es muss sofort sichergestellt werden, dass alle Menschen aus dem Iran, die in der aktuellen Lage Schutz suchen, sicher nach Deutschland gelangen können und unverzüglich bei uns aufgenommen werden“, fügte Annso Wiegel von den Falken hinzu. Sichere Fluchtrouten seien das A und O bei der Unterstützung der Geflüchteten aus dem Iran.

Abschließend forderte Ute Neumann von der DGB-Jugend von der Landesregierung: „Es müssen alle Hebel in Gang gesetzt werden, um die Proteste im Iran solidarisch und direkt zu unterstützen.“

Seit dem Mord an der Kurdin Jina Mahsa Amini im September 2022 sind mehr als 90.000 Menschen im Iran gegen das islamistische Mullah-Regime auf die Straße gegangen. Dabei waren es vor allem Frauen, queere Menschen und Jugendliche, die die landesweite Protest- und Streikwelle losgetreten haben. Seither gibt es eine große Welle an internationalen Solidaritätsbekundungen, an die sich auch zahlreiche Aktionen zum 8. März anschließen.


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Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen
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