Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 006 - 04.03.2019

DGB fordert Übertragung des Tarifergebnisses auf Landesbeamte

Am Wochenende haben sich die DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Länder verständigt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern deshalb, gemäß des Prinzips „Besoldung folgt Tarif“ das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung der niedersächsischen Landes- und Kommunalbeamten zu übertragen.

Der niedersächsische DGB-Vorsitzende Mehrdad Payandeh erklärt: „Die Tarifpartner haben sich geeinigt. Nun ist der Landesgesetzgeber gefordert, das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übernehmen. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie zeitnah entsprechende Gesetzesentwürfe vorlegt. Als Interessenvertretung der Beamtinnen und Beamten steht der DGB für Gespräche zur Verfügung.“


Die Entgelte für Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder steigen in drei Schritten in einem Gesamtvolumen rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent, mindestens um 100 Euro, zum 1. Januar 2020 um weitere 3,2 Prozent, mindestens 90 Euro, und zum 1. Januar 2021 um weitere 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro.

 


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