Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 080 - 08.12.2005

DGB unterstützt Proteste gegen Bildungsabbau

Studiengebühren benachteiligen Einkommensschwache

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die Proteste von Eltern, Kindern und Studierenden, die heute (Donnerstag) vor dem niedersächsischen Landtag gegen Bildungsabbau demonstrieren.

Helga Papendick-Apel, Abteilungsleiterin für Bildung beim DGB, warnt davor, dass Studiengebühren vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien von höherer Bildung ausschließen: "Das Erststudium muss gebührenfrei bleiben. Studiengebühren sind abschreckend und verhindern, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien studieren können. Selbst wenn Darlehen zur Finanzierung von Studiengebühren gewährt werden, starten Studierende mit einer großen Hypothek in einen zunehmend unsicheren Arbeitsmarkt." Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien sind schon jetzt in ihrer Bildungskarriere benachteiligt. Wenn die Landesregierung ihre Pläne realisiert, wird sich diese Situation weiter verschärfen."


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