Deutscher Gewerkschaftsbund

Arbeitsmarktsituation von Frauen mit Migrationshintergrund

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Menschen mit Migrationshintergrund stoßen auf große Schwierigkeiten bei der Stellensuche, vor allem wenn sie aus Nicht-EU-Ländern zugewandert sind. Diejenigen, die eine Arbeit finden, müssen häufig mit weniger angesehenen und oft prekären Jobs Vorlieb nehmen. Besonders auffallend ist die Benachteiligung von gut ausgebildeten zugewanderten Frauen.

Migrantinnen fehlen häufig die Ressourcen für eine ausreichende Stellensuche – sowohl finanziell als auch in Form von Netzwerken und Kontakten. Oft entsprechen die deutschen Sprachkenntnisse von Migrantinnen nicht dem geforderten Niveau, aber auch Diskriminierungen spielen eine wesentliche Rolle. So drücken sich institutionelle Barrieren beispielsweise durch die fehlende Anerkennung von im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen aus. Frauen mit Migrationshintergrund sind oft in gleich zweifacher Hinsicht benachteiligt, wenn es darum geht, eine angemessen bezahlte und qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden – nicht nur aufgrund des Geschlechts, sondern auch aufgrund des Migrationshintergrundes.

Warum schaffen anscheinend nur so wenige Frauen mit Migrationsgeschichte den Aufstieg? Wie muss die Politik auf diese Benachteiligung reagieren? Diese und weitere Fragen möchten wir zusammen mit unseren Gästen auf dem Podium und Ihnen beantworten! Dazu laden wir Sie herzlich ein!


18.30 UHR BEGRÜßUNG

Alexander Bodenstab, Referent im Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung
Michael Kleber, Geschäftsführer der DGB-Region SüdOstNiedersachsen

EINFÜHRUNG
Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

IMPULS
Jutta Höhne, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung

GESPRÄCH UND DISKUSSION MIT DEM PUBLIKUM
Naciye Celebi-Bektas, DGB und Leiterin des Netzwerks Migrantinnen und Arbeitsmarkt
Niedersachsen (NeMiA)
Jutta Höhne
Dr. Carola Reimann
Katarzyna Stute, frauenBUNT e.V.
Moderation: Cosima Schmitt, Journalistin und ZEIT-Autorin

20.30 UHR ENDE DER VERANSTALTUNG UND AUSKLANG


Veranstaltungsort:
Haus der Kulturen Braunschweig e.V.
Am Nordbahnhof 1A
38106 Braunschweig
http://www.hdk-bs.de

Bei Fragen zur barrierefreien
Durchführung der Veranstaltung
wenden Sie sich bitte vor der
Veranstaltung an uns.


Organisation:
Friedrich-Ebert-Stiftung                      Tel.: 0511 357708-30
Landesbüro Niedersachsen                Fax: 0511 357708-40
Jennifer Burger                                   E-Mail: niedersachsen@fes.de
Theaterstraße 3                                  Internet: www.fes.de/niedersachsen
30159 Hannover


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