Deutscher Gewerkschaftsbund

08.12.2022

Wer Fachkräfte sucht, kann auf Frauen nicht verzichten!

Teaser Icon Frauensymbol mit kämpferischer Faust

DGB

Das Wort Fachkräftemangel ist in aller Munde. Demografischer Wandel, Digitalisierung und Umbau der Wirtschaft lassen das Thema der Fachkräftesicherung weit oben auf die politische Agenda rücken. Doch in der gesamten Diskussion kommt die Partizipation von Frauen am Arbeitsmarkt in der Regel zu kurz, obwohl hier das größte und somit wichtigste Beschäftigungspotenzial zur Fachkräftesicherung liegt – zumal Frauen heute besser ausgebildet sind als je zuvor.

Nach wie vor ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt noch nicht erreicht. Sie haben schlechtere Ausbildungs-, Beschäftigungs-, Verdienst- und Aufstiegschancen und sind in der Folge stärker von Altersarmut betroffen. Frauen arbeiten häufiger in (unfreiwilliger) Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung und sind von längeren Phasen der Arbeitslosigkeit betroffen als Männer. Obwohl sich viele Frauen eine Ausweitung ihrer tatsächlichen Erwerbsarbeitszeiten wünschen, sind dafür die Hürden in der Realität oftmals zu hoch.

Die DGB-Frauen haben daher ein Positionspapier zur Geschlechterperspektive in der Fachkräftesicherung veröffentlicht. Ihr findet es unten zum Download.

Darüber hinaus haben die DGB-Frauen eine YouGov-Umfrage zu dem Thema in Auftrag gegeben. Den ausführlichen Text, der die Ergebnisse der Umfrage zusammenfasst, findet Ihr unter folgendem Link: https://frauen.dgb.de/-/TX4

Um das Beschäftigungspotenzial von Frauen zu aktivieren und echte Gleichstellung am Arbeitsmarkt herzustellen, müssen endlich die bestehenden Hürden für Frauen in der Arbeitswelt überwunden werden. Denn eines steht fest: Fachkräftesicherung und prekäre Arbeit passen nicht zusammen!


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