Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Filmpreis

DGB fördert sozialkritische Filme

Seit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Damit unterstützt der Deutsche Gewerkschaftsbund die Arbeit von Regisseur*innen, die sich innovativ und unterhaltsam mit sozialkritischen Themen auseinandersetzen.

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DGB/Kerstin Thiem

Der DGB-Filmpreis wird jedes Jahr beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney verliehen. Er ist ein Publikumspreis: Die Kinozuschauer*innen vergeben per Stimmzettel Noten für die nominierten Filme. Die für den DGB-Preis nominierten Filme werden nicht nur im Kino, sondern in Ausschnitten auch im DGB-Filmgespräch vorgestellt, Regisseur*innen und Schauspieler*innen stellen sich den Fragen des Publikums. Überreicht wird der Preis jedes Jahr im Rahmen der Preisverleihungsgala in Emden.

 

  • Infos zum DGB-Filmpreis 2024

    Der DGB-Filmpreis 2024 geht in diesem Jahr erstmals an gleich zwei Filme: Gewonnen haben die Regisseure Nessim Chikhaoui für "Striking the Palace" und Nils Gaup für "The Riot". Herzlichen Glückwunsch!

    Der Flyer mit Informationen zu allen für den DGB-Filmpreis 2024 nominierten Filmen steht hier zum Download bereit.

     

    Foto Gewinner

    Tom Vidar Karlsen (Produzent "The Riot"), Marion Knappe (DGB), Nessim Chikhaoui (Regisseur "Striking the Palace"), Foto: Rouven Kirchhoff

  • Infos zu den prämierten Filmen 2024

    STRIKING THE PALACE | PETITES MAINS (F 2023, 87 min.)

    Filmfoto

    Michael Crotto - Albertine Productions - Prima Vista Films

    Nessim Chikhaouis Film bietet einen Blick hinter die Kulissen der ebenso schillernden wie unbarmherzigen Welt der Pariser Luxushotelbranche und zeigt die oft verborgene Arbeit im Hintergrund.

    Mehr zum Film

    THE RIOT | SULIS 1907 (N/SE/LV 2023, 104 min.)

    THE RIOT | SULIS 1907 (N/SE/LV 2023, 104 min.)

    Norwegian Film Institute

    Der Film von Nils Gaup erzählt die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung in einer Bergbaustadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Basierend auf wahren Begebenheiten schildert der Film den Kampf gegen Sklavenarbeit und die Brutalität des Kapitalismus.

    Mehr zum Film

  • Infos zum Internationalen Filmfest Emden-Norderney

    Logo Internationales Filmfest Emden-Norderney

    Internationales Filmfest Emden-Norderney

    Im äußersten Nordwesten an der Nordsee gelegen, gehört das Internationale Filmfest Emden-Norderney zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland. Mit 100 Filmen auf 7 Leinwänden ist es in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24.000 Besucher*innen. Darüber hinaus hat sich Emden in zunehmender Weise auch als ein viel beachteter Treffpunkt für zahlreiche Vertreter*innen der deutschen und nordwesteuropäischen Filmbranche entwickelt.

    Seit 1999 ist der DGB-Bezirk als Preissponsor aktiv. Aber nicht nur das: Die örtlichen Gewerkschaften unterstützen das Filmfest zusammen mit der DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland auch als Festivalsponsor und veranstalten alljährlich den DGB-Empfang "Blaue Stunde".

    Alle Informationen zum Filmfest gibt es hier.  

  • Die bisherigen Gewinner*innen des DGB-Filmpreises

    2024: Nessim Chikhaoui - Striking the Palace (F) & Nils Gaup - The Riot (N/S/LV)
    2023: Milena Aboyan - Elaha (D)
    2022: Jakob Reinhart - Platzen (D)
    2021: Franz Böhm - Dear Future Children​ (D/UK/A)
    2020: Coronabedingter Ausfall des Filmfestes 
    2019: Nora Fingscheidt - Systemsprenger (D)
    2018: Hans-Erich Viet - Der letzte Jolly Boy (D)
    2017: Christian Duguay - Ein Sack voll Murmeln (F)
    2016: Rune Denstad Langlo - Welcome to Norway (N)
    2015: Marie-Castille Mention-Schaar - Die Schüler der Madame Anne (F)
    2014: Erica von Moeller - Sternstunde ihres Lebens (D)
    2013: Julia Oelkers - Can't be silent. On tour with the Refugees (D)
    2012: Lars-Gunnar Lotz - Schuld sind immer die Anderen (D)
    2011: Justin Chadwick - The First Grader (UK)
    2010: Stefanie Sycholt - Themba (D/ZA)
    2009: Hans-Erich Viet - Deutschland nervt (D)
    2008: Nick Broomfield - Battle for Haditha (UK)
    2007: Marion Hänsel - Sounds of Sand (B)
    2006: Hans Herbots - Long Weekend (B)
    2005: Samuel Dibb - Bullet Boy (UK)
    2004: Ntshaveni Wa Luruli - The Wooden Camera (ZA)
    2003: Kim Longinotto - The day I will never forget (UK)
    2002: Heike Schober & Renè Zeuber - Platzangst (D)
    2001: Laurent Cantet - Ressources Humaines (F)
    2000: Dominik & Benjamin Reding - Oi! Warning (D)
    1999: Roger Michell - Titanic town (UK)
    1998: Amber Films Collecitive - The Scar (UK)

  • Reihe "DGB-Filmfenster"

    Hier gibt es das "DGB-Filmfenster" zum Herunterladen. Beginnend mit "Elaha", dem prämierten Film 2023, werden wir künftig alle ausgezeichnetetn Filme in Kooperation mit dem Institut für Kino und Filmkultur vorstellen. Viel Spaß beim Lesen! 

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    DGB/Kerstin Thiem















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